Tripps & Tricks für ein jüngeres, frischeres, wacheres Aussehen

Egal, wie jung und dynamisch man auch sein mag – ist man mit wenig ausgeprägten Gesichtskonturen geboren, wirkt man auf seine Umgebung wenig durchsetzungsfähig, ältlich und unbestimmt schlaff. Dies ist zumeist ein unbewusst wahrgenommener Eindruck, der jedoch großen Einfluss darauf hat, wie man behandelt wird. Sowohl im Job als auch in der Liebe.

1. Contouring: Spiel mit Licht und Schatten für ausdrucksstarke Konturen

Kein Wunder, dass sich in der Kosmetik in den letzten Jahren das sogenannte Contouring durchgesetzt hat. Hierbei werden Kinn und Stirn, Nase und Wangen mit helleren bzw. dunkleren Make-up-Tönen definiert, sodass sie mehr Tiefe und Ausdrucksstärke erhalten. Wer nicht das Glück hat, mit hervorstehenden Wangenknochen (also einem ausgeprägten Wangenbein, das auch Jochbein genannt wird) geboren zu sein, kann optisch mogeln und sie sich schminken. So lassen helle Farben die zu betonende Partie hervortreten, während dunklere Farben sie optisch in den Hintergrund verweisen. Von Wangenrouge ist das Phänomen bekannt: Sollen die Wangen stärker hervortreten, wird das Blush nicht auf dem Wangenknochen, sondern knapp darunter aufgetragen. So erhält er eine Art Schlagschatten, was ihn ausgeprägter erscheinen lässt – und die (mit zunehmendem Alter gern zu Hängen neigende) Wangenpartie darunter schlanker. Und auch Make-up-Tricks gegen Schlupflider setzen auf das Hell- und Dunkel-Spiel: Hier wird das bewegliche Lid mit einem hellen Lidschattenton ausgefüllt, während auf den überlappenden Teil des Lids ein dunklerer Ton aufgetragen wird. Auch in die Lidfalte kommt ein dunkler, bananenförmiger Strich. Schon wirken die Augen optisch größer und wacher, als sie mit Schlupflidern im Naturzustand erscheinen.

2. Dauerhaft schärfere Konturen dank Jochbeinkorrektur

Im Prinzip macht sich Contouring also lediglich den 3-D-Effekt von Licht und Schatten zu Nutze. Dafür benötigt man zwar kein Grafikstudium, aber doch einiges an Hintergrundwissen und künstlerisches Geschick. Nicht umsonst ist Maskenbildner ein eigener Ausbildungsberuf! Spezielle, spitz zulaufende Contouring-Pinsel und professionell aufeinander abgestimmte Farb-Nuancen erleichtern auch Nicht-Profis das Contouring. Mit dekorativem Make-up, wie in den oben erwähnten Beispielen, ist dies mit etwas Übung auch für Laien machbar. Schwieriger wird es, wenn es um verschiedene Grundierungen geht, die dem Gesicht schärfere Konturen geben sollen. Zudem hat nicht jeder immer die Geduld für diesen zeitaufwändigen Vorgang. Hier könnte eine nachhaltige Jochbeinkorrektur helfen – denn wenn die Knochenstruktur des Jochbeins ausgeprägt aufgebaut wird, spart man sich das mühevolle Konturieren fortan und wirkt auch immer dann wach und energisch, wenn man auf Make-up verzichtet.

3. Ebene Züge ohne Gesichtshärchen

Ein weiterer Trick dafür, auch ohne Make-up wacher auszusehen, ist die Entfernung der Gesichtsbehaarung, mit der auch Frauen zu kämpfen haben. Anstatt jeden Tag zu Rasieren oder mit der Pinzette Mikroverletzungen und dadurch für den Körper schädliche Entzündungsprozesse auszulösen, kommen hier apparative Methoden der dauerhaften Haarentfernung zum Tragen, etwa IPL oder SHR. IPL-Geräte arbeiten mit energiereichen Laserlicht-Impulsen, die vom Haarfarbstoff Melanin absorbiert und in Hitze umgewandelt werden. Dabei funktioniert dieser Vorgang am besten, wenn die Hare möglichst dunkel sind und die Haut möglichst hell. SHR dagegen arbeitet nicht mehr mit einzelnen, hochenergetischen Impulsen. Vielmehr wird das Laserlicht in einer gleichmäßigen Bewegung flächig über die zu behandelnde Partie geführt, wobei die Haar-Wachstumszellen auf eine bestimmte Temperatur vorerhitzt werden, die ihre Zerstörung möglich macht. Diese Methode funktioniert auch bei gebräunter bzw. dunkler Haut und helleren, feineren Härchen. Gemeinsam ist beiden Methoden, dass sie ein haarfreies Gesicht hinterlassen, dass ebener und damit jünger und wacher wirkt.

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