Augen

Wie schminkt man sich Smokey Eyes?

Die Stars haben sie privat, auf dem Roten Teppich wirken sie besonders glamourös und werden einen großen Auftritt haben möchte, schminkt sie sich. Die Rede ist von Smokey Eyes, die gerade jetzt in der Weihnachtszeit und an Silvester Hochkonjunktur haben. Kein Look kommt ohne sie aus – weder das kleine Schwarze noch das elegante Abendkleid.

Doch wie schminkt man Smokey Eyes eigentlich? Gibt es etwas wichtiges zu beachten und was ist das Geheimnis der Smokey Eyes? All diese Fragen und noch viel mehr beantworten wir euch heute.

Smokey Eyes – Glamourös, cool, sexy

Augen gelten nicht umsonst als Spiegel der Seele. Wenn ihr traurig seid, sieht man das an euren Augen sofort und wenn ihr euch freut ebenso. Viele Frauen helfen mit Make Up nach, um die Augen ins rechte Licht zu rücken und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. So könnt ihr eure Vorzüge in den Vordergrund stellen und euren Augenaufschlag noch interessanter gestalten.

Lidschattenpinsel von Douglas

Am Interessantesten wird es dabei mit Smokey Eyes. Die dunkel geschminkten Augen sorgen dafür, dass Frauen seit jeher glamourös, rätselhaft, mysteriös und absolut sexy wirken. Wenn ihr auch einmal so sexy sein wollt wie die ganzen großen Hollywood Stars seid ihr mit Smokey Eyes auf genau der richtigen Spur.

Sie verwandeln jedes Outfit in einen sexy Look und sorgen dafür, dass ihr euch rundum sexy fühlt. Das Ganze könnt ihr schon in ein paar einfachen Pinselstrichen bekommen und so verraten wir euch jetzt, was ihr für den perfekten Smokey Eyes Look braucht:

  • Einen schwarzen Kajal (gerne aber auch einen braunen Kajal, damit der Look nicht zu hart wird – besonders bei blonden Frauen)

  • 2 bis 3 Lidschattenfarben

  • Einen flachen Lidschattenpinsel oder einen Applikator

  • Einen Blending- Brush

  • Ein Wattestäbchen, um Patzer auszubessern

  • Einen Spiegel

  • Eine gute Lichtquelle

  • Einen Concealer

  • Fondation

  • Puder

Ein guter Teint ist ein guter Anfang

Lidschattenpalette Nr. 19 von Maybelline

Ihr beginnt zuerst damit, euch um euren Teint zu kümmern. Für Smokey Eyes darf es keine Rötungen, keine Unebenheiten und keine Pickelchen geben. Ein komplett abgedeckter Teint ist daher Pflicht, damit er nicht vom Augen- Make- Up ablenkt.

Als erstes greift ihr zum Concealer und deckt Rötungen, Augenringe und kleine Pickelchen und Mitesser ab. Wichtig hierbei ist, einen helleren Ton als den eigenen Hautton zu wählen, damit es auch funktioniert. Anschließend tragt ihr eure Fondation wie gewohnt auf, um einen einheitlichen, glatten Teint zu bekommen.

Wer will, kann danach noch zum Puder greifen, das die Fondation und den Concealer haltbar macht und fixiert und noch dazu dafür sorgt, dass ihr einen elfengleichen Teint bekommt. Er ist die Voraussetzung dafür, dass Smokey Eyes später gut aussehen.

Schwarzer Kajal von Sans Soucis

Nun geht es auch schon an das Augen- Make- Up. Hierfür nehmt ihr euren schwarzen oder braunen Kajal. Mit diesem malt ihr die obere Linie des Wimpernrands entlang. Dabei beginnt ihr an der Innenseite des Auges und zieht sie bis in den letzten Winkel an der Seite. Der Strich darf dabei zum Rand hin ruhig dicker werden, allerdings nicht unterschiedlich dick.

Smokey Eyes Workshop in Köln

Den Trick, die zuvor gemalten Punkte miteinander zu verbinden, um eine Linie zu bekommen, könnt ihr getrost vergessen. Das würde nur ungleichmäßig und krakelig aussehen. Wer es beim ersten Mal nicht schafft, schminkt sich das Auge wieder ab und versucht es so lange, bis es klappt. Irgendwann habt ihr den Dreh heraus. Ein wenig Geduld solltet ihr allerdings mitbringen.

Als nächstes kümmern wir uns um den unteren Wimpernrand. Dort zieht ihr mit dem Kajal eine möglichst dünne Linie direkt am unteren Wimpernrand entlang. Einfacher wird der Lidstrich hier, wenn ihr die Linie in Drittel einteilt. Erst wird das erste Drittel gemacht, danach das Zweite und danach das Letzte und schon habt ihr diese Linie auch geschafft.

Wenn sie nicht gleichmäßig ausfällt, probiert ihr unteren Lidstrich noch einmal neu, so lange bis es endlich klappt. Übung macht auch hier den Meister.

Lidschatten für einen dramatischen Augenaufschlag

Jetzt greift ihr zu einem neutralen Farbton (Beige, Hellgrau, Weiß) beim Lidschatten, um das gesamte Augenlid bis hin zur Augenbraue auszufüllen. Die Farbe wird großflächig und gleichmäßig aufgetragen und bildet das Fundament für Smokey Eyes.

Smokey Eyes Make Up Set von Rimmel

Anschließend greift ihr zum dunkleren Farbton wie Grau oder ein dunkles Braun vom Lidschatten und tragt diesen in der äußeren Ecke des Augenlides über der Lidfalte mit dem Applikator oder dem flachen Lidschattenpinsel auf. Durch dezentes Ausblenden kann hier ein schöner Übergang entstehen. Wer will kann nun auch noch die dritte Farbe auftragen, wenn ihr euch dafür entschieden habt. Sie wird genauso aufgetragen wie die zweite Farbe und kann heller oder dunkler ausfallen, je nachdem, was ihr euch vorstellt.

Weiter geht es mit einem weißen Eyeliner, der dafür sorgt, dass die Augen glänzend aussehen. Hier könnt ihr auch auf weißen Lidschatten setzen. Dieser wird an der Tränendrüse angesetzt und leicht ausgeblendet, damit ein dezenter Übergang geschaffen wird.

Zuletzt wird Mascara in schwarz aufgetragen. Ihr könnt durch mehrmaliges Auftragen den Volumen- Effekt noch verstärken und bekommt so einen dramatischen Augenaufschlag. Wem das noch nicht genug ist, der kann ganz zum Schluss noch einmal die obere Kajal- Linie der Wimpern nachfahren. So wird sie verstärkt und euer Augen- Make- Up bekommt zusätzlich das gewisse Etwas.

Lidschatten- Palette mit neutralen Tönen und Blaz von Max Factor
Unsere Tipps beim Auftragen:
  • Nicht zu viel Mascara verwenden, damit sie nicht klumpt.

  • Um einen gerade Lidstrich zu bekommen, könnt ihr einfach den Ellbogen auf dem Tisch abstützen.

  • Statt eines Kajals könnt ihr auch einen Eyeliner nehmen.

  • Das Wattestäbchen hilft kleine Patzer auszubessern, sodass ihr euch nicht wieder komplett abschminken müsst.

  • Eine gute Lichtquelle ist die halbe Miete, ggf. also in eine Beauty Lightbox investieren.

  • Nicht jedem steht dieser Look gleich gut. Es kommt auch ein wenig auf die Beschaffenheit der Gesichtskonturen und die Größe der Augen an.

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